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Europa-Normen

Kopfschutz

EN 397

Industrieschutzhelme

EN 812

Industrie-Anstoßkappen

EN 50365

Elektrisch isolierende Helme

Augenschutz

EN 166

Persönlicher Augenschutz; Anforderungen

EN 172

Persönlicher Augenschutz; Sonnenschutzfilter für den betrieblichen Gebrauch

Gehörschutz

EN 352-1

Gehörschützer-Kapselgehörschützer

EN 352-2

Gehörschützer-Gehörschutzstöpsel

EN 352-3

Gehörschützer-Kapselgehörschützer für Helme

EN 352-4

Gehörschützer-Pegelabhängiger Kapselgehörschützer

Atemschutz

EN 136

Atemschutzgeräte - Vollmasken

EN 140

Atemschutzgeräte - Halbmasken und Viertelmasken

EN 141

Atemschutzgeräte - Gas- und Kombinationsfilter

EN 149

Atemschutzgeräte - Filtrierende Halbmasken zum Schutz gegen Partikel

EN 405

Atemschutzgeräte - Filtrierende Halbmasken mit Ventil zum Schutz gegen Gase oder Gase und Partikel

EN 14605

Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien

Feinstaubmasken

P1

bis zum 4-fachen des MAK*-Wertes für feste gesundheitsschädliche fibrogene Partikel, z.B.:Textilfaser, Schwefel, Zement, Marmor, Kieselsäure

P2

bis zum 10-fachen des MAK*-Wertes für feste und rauchförmige, mindergiftige Partikel z.B.: Baumwolle, Kohle, Kupfer, Textilfaser, Metall, Schwefel, Zinn, Mangan, Aluminium, Schweißrauch

P3

bis zum 30-fachen des MAK*-Wertes für feste giftige Partikel z.B.: Blei, Nickel, Chrom

*MAK (Maximale Arbeitsplatz Konzentration): Die maximale Arbeitsplatz- konzentration (MAK) ist die Konzentra-tion eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz, bei der im Allgemeinen die Gesundheit der Arbeitnehmer nicht beeinträchtigt wird. Dieser Wert wird im mg/m³ angegeben.

Atemfilter

Filtertyp

Hauptanwendungsbereich

Kennfarbe

A

gegen organische Gase und Dämpfe, z.B.: Lösungsmittel wie Terpentin, Nitroverbindungen, Benzin, Per, Toluol, Xylol, etc.

braun

B

gegen anorganische Gase und Dämpfe, z.B.: Chlor, Brom, Methylmercaptan, etc.

grau

E

gegen saure Gase und Dämpfe, z.B.: Schwefeldioxid, Schwefeltrioxid, Fluorwasserstoff, Hydrogenchlorid

gelb

K

gegen Ammoniak und organische Ammoniumbindungen, z.B.: n-Buthylamin, Dimethylamin, etc.

grün

Ax*

gegen niedrigsiedende organische Verbindungen mit dem Siedepunkt = 65°C

braun

Gasfilter und ihre Anwendungsbereiche werden durch unterschiedliche Farben und Buchstaben gekennzeichnet. Die Aufnahmekapazität wird in den Klassen 1-3 unterteilt, aus denen sich unterschiedliche Anwendungsbeschränkungen ergeben.

Gasfilterklassen

Klasse 1 (für Halbmasken)

Schadstoffkonzentration bis 1.000 ppm = 0,1 Vol%

Klasse 2 (für Halb- und Vollmasken)

Schadstoffkonzentration bis 5.000 ppm = 0,5 Vol%

Klasse 3 (für Filter am Gürtel

Schadstoffkonzentration bis 10.000 ppm = 1,0 Vol%

Handschutz

KATEGORIE I - MINIMALE RISIKEN Handschuhe zertifiziert nach EN420 schützen gegen oberflächliche Schnitte, Abrieb und milde Reinigungsmittel. Einsetzbar für allgemeine und leichte Arbeiten, Verpackungen, Haus und Gartenarbeiten.

KATEGORIE II - MITTLERE RISIKEN Handschuhe zertifiziert nach EN420 und EN388 schützen gegen Abrieb, Schnitte, Risse und Stiche. Einsetzbar für schwerere Arbeiten, wie Blechbearbeitung, Montage, Glasbearbeitung, Abfallbeseitigung und Energieversorgung. Kategorie II Schutzhandschuhe sind auf 4 Gefährdungen geprüft: Abrieb, Schnittschutz, Weiterreißfestigkeit und Stichfestigkeit. Ihre Leistungsstufen werder neben dem Piktogramm gezeigt.

KATEGORIE III - HOHE RISIKEN Der Handschuh muss Schutz gegen irreversible Schäden und tödliche Gefahren bieten. Neben einer Baumusterprüfung ist die Produktion nach einem Qualitätssicherungssystem erfrderlich, oder der Hersteller muss den Handschuh von einer Überwachungsstelle kontnuierlich überwachen lassen. Der Handschuh muss das CE-Zeichen, ein oder mehrere Piktogramme, die Leistungsstufen und die Kennnummer der Prüfstelle aufweisen.

EN 388

Schutz gegen mechanische Gefahren

Leistungsstufe 0 bis 4

Abriebfestigkeit

Leistungsstufe 0 bis 5

Schnittfestigkeit

Leistungsstufe 0 bis 4

Weiterreißfestigkeit

Leistungsstufe 0 bis 4

Durchstichfestigkeit

EN 407

Schutz gegen Hitze

Leistungsstufe 0 bis 4

Brennverhalten

Leistungsstufe 0 bis 5

Kontaktwärme

Leistungsstufe 0 bis 4

Konvektive Hitze

Leistungsstufe 0 bis 4

Strahlungswärme

Leistungsstufe 0 bis 4

Wärmebelastunge durch kleine Spritzer geschmolzenen Metalls

Leistungsstufe 0 bis 4

Wärmebelastung durch große Mengen geschmolzenen Metalls

EN 12477

Schutzhandschuhe für Schweißer

Schutzhandschuhe mit dieser Norm müssen die Mindestleistungsstufen nachEN 420, EN 388 und EN 407 erreichen und werden in der Kategorie A und B unterteilt.

Kategorie A

Handschuhe dieser Kategorie sind geeignet für MIG / MAG oder Schweißarbeiten mit hohen Strömen bzw. Gasdurchsatz.

Kategorie B

Handschuhe dieser Kategorie sind geeignet für WIG Schweißarbeiten oder Schweißarbeiten mit geringen Strömen bzw. Gasdurchsatz. Die Handschuhe sind erheblich beweglicher und vermitteln ein gutes Tastgefühl.

EN 511

Schutz gegen Kälte

Leistungsstufe 0 bis 4/A

Widerstandsfähigkeit gegen Konvektionskälte A

Leistungsstufe 0 bis 4/B

Widerstandsfähigkeit gegen Kontaktkälte B

Leistungsstufe 0 bis 1/C

Wasserdichtheit C

EN 374

Schutz gegen Chemikalien und Mikroorganismen

EN 374-1

Teil 1: Grundsätzliche Leistungsanforderungen

Eingeschränkter Chemikalienschutz - ein mit diesem Pitogramm gekennzeichneter Chemikalienschutzhandschuh ist luft- und wasserdicht, bietet jedoch eingeschränkten Schutz gegen chemische Gefahren.

EN 374-2

Teil 2: Penetrationstest

Schutzhandschuhe gegen Mikroorganismen - der Handschuh ist flüssigkeitsdicht und erreicht er mindestens die Stufe 2 bei der Prüfung gegen Penetration (nach Anhang A der EN 374-2 AQL < 1,5), so gilt er als beständig gegenüber Mikroorganismen und darf das Piktogramm "Schutz vor bakteriologischer Kontamination" tragen.

Penetration beschreibt die Durchdringung einer Substanz durch Mikrolöcher. Beim Penetrationstesst wird eine bestimmte Teilmenge von Schutzhandschuhe aus einer Los- oder Chargengrösse für eine Stichprobe zur Verfügung gestellt. Diese Stichprobe wird mittels Wasser-Leck-Test oder Luft-Leck-Test geprüft. Der daraus resultierende AQL-Wert (acceptable quality level oder annehmbare Qualitätsgrenzlage) wird in drei Stufen gegliedert

Level 1 AQL 4,0

Level 2 AQL 1,5

Level 3 AQL 0,65

EN 374-3

Teil 3: Permeationstest

spezifischer Chemikalienschutz - dieses Piktogramm mit der Angabe von mind. 3 Prüfchemikalien die beim Permeationstest mind. Klasse 2 aufweisen, geben Aufschluss über die Chemikalien, gegen die der Handschuh schützt.

Permeation (Durchbruchzeit) ist jene Zeit, die eine besstimmte Chemikalie benötigt, um durch das Handschuhmaterial zu dringen. Es gibt sechs Laistungsstufen.

Leistungsstufe 1 > 10 min

Leistungsstufe 4 > 120 min

Leistungsstufe 2 > 30 min

Leistungsstufe 5 > 240 min

Leistungsstufe 3 > 60 min

Leistungsstufe 6 > 480 min

Kennbuchstabe

Prüfchemikalie

Kennbuchstabe

Prüfchemikalie

A

Methanol

G

Diethylamin

B

Aceton

H

Tetrahydrofuran

C

Acetonitril

I

Ethylacetat

D

Dichlormethan

J

n-Heptan

E

Kohlenstoffdisulfid

K

Natriumhydroxid 40 %

F

Toluol

L

Schwefelsäure 96 %

EN 455

Medizinische Schutzhandschuhe

Handschuhe nach dieser Norm sind für den einmaligen Gebrauch bestimmt. Gefordert werden umfangreiche Prüfungen.

EN 455-1

Anforderungen und Prüfung auf Dichtheit und Freiheit von Löchern

Die Dichtheit wird mittels der Wasserdurchlässigkeitsprüfungsmethode getestet. Der AQL (Accepted quality level = akzeptiertes Qualitätsniveau) ist eine Maßzahl zur Beurteilung statistischer Qualitätsprüfungen. Für OP- und Untersuchungshandschuhe legt die Norm EN 455-1 einen AQL von 1,5 fest.

EN 455-2

Anforderungen und Prüfung der physikalischen Eigenschaften

Diese norm legt die Anforderungen und Mindestmaße und Größen fest, sowie die Überprüfung der Reißfestigkeit bei unterschiedlichen Handschuhmaterialien.

EN 455-3

Anforderungen und Prüfung für die biologische Bewertung (Biokompatibilität)

Diese Norm gibt Auskunft über die Herstellung in Bezug auf Chemikalien, Endotoxine, Puder und herauslösbare Proteine. Zudem schreibt diese Norm Kennzeichnungen vor, falls das Produkt Latex enthält. Zusätzlich müssen die entsprechenden Produkte mit dem Hinweis "puderfrei" gekennzeichnet werden.

EN 455-4

Anforderungen und Prüfung der Haltbarkeitsdauer.

Die kleinste Verpackungseinheit von medizinischen Handschuhen muss mit einer Haltbarkeitsdauer der Handschuhe versehen werden. Des Weiteren müssen Lagerungsanweisungen angegeben werden. (z. B. Trocken lagern und vor Hitze schützen).

Rumpfschutz

EN 340

Schutzkleidung allgemeine

EN 342

Schutzkleidung gegen Kälte

EN 343

Regenbekleidung

EN 369

Schutz gegen Öle und Schmierstoffe

EN 465 Typ 4

Sprühdichte Schutzkleidung

EN 466 Typ 3

Flüssigkeitsdichte Schutzkleidung

EN 471

Warnkleidung

EN 533-1

Schutz gegen Hitze und Flammen

EN 1073-2

Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination

EN 1149-1

Schutzkleidung gegen elektrostatische Aufladung

EN 13034 Typ 6

Schutzkleidung für begrenzten Schutzvor flüssigen Chemikalien

EN 13982-1 Typ 5

Schutzanzüge zum Schutz gegen feste Partikel

EN 14126

Schutzkleidung gegen Infektionserreger

EN 14605

Spraydichte Schutzkleidung

EN 14644-1

Schutzkleidung geeignet für Reinraum

Kategorien Persönliche Schutz-Ausrüstung

Cat. 1

Schutz vor geringen Risiken z.B. bei Haushaltsarbeiten, Witterungseinwirkungen...

Cat. 2

Schutz vor mittleren Risiken durch z.B. Schutzhelme, Sicherheitsschuhe, Gehörschutz...

Cat. 3

Schutz vor hohen, irreversiblen Risiken durch z.B. Atemschutzgeräte, Brandschutzbekleidung...

Größentabelle für Bekleidung

extra klein

klein

mittel

groß

extra groß

extra extra groß

XS

S

M

L

XL

XXL

40/42

44/46

48/50

52/54

56/58

60/62

Fussschutz

EN 20345

Sicherheitsschuhe mit 200 Joule Energieaufnahme-Vermögen der Zehenschutzkappe

EN 61340-5-1

ESD Schuhe, Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene

BGR 191

Aufgrund dieser Vorschriften dürfen BGR 191 zertifizierte Sicherheitsschuhe orthopädisch angepasst werden, ohne die CE-Zertifizierung zu verlieren.

code

Schutzfunktion

I

Schuhe aus Leder oder anderen MAterialien mit Ausnahme von Vollgummi- oder Gesamt-Polymer-Schuhen

II

Schuhe aus Vollgummi- oder Gesamt-Polymer-Schuhen

P

Durchtrittsicherheit

C

Elektrischer Durchgangswiederstand, Leitfähigkeit des Schuhs

A

Antistatische Schuhe

HI

Wärmeisolierung des Schuhs

CI

Kälteisolierung des Schuhs

E

Energieaufnahme-Vermögen im Fersenbereich

WRU

Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme des Obermaterials

HRO

Beständigkeit der Sohle gegenüber Kontaktwärme

SRA
SRB
SRC

Rutschhemmung (Keramikfliese/Reinigungsmittel)
Rutschhemmung (stahlboden/Glycerin)
Rutschhemmung (SRA und SRB bestanden)

code

Grundanforderungen

Zusatzanfordreungen

SB

I oder II

S1

I

geschlossener Fersenbereich; Antistatik, Energieaufnahme-Vermögen im Fersenbereich

S2

I

wie S1, zusätzlich Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme

S3

I

wie S2, zusätzlich Durchtrittsicherheit, profilierte Laufsohle

S4

II

Antistatik, Energieaufnahme-Vermögen im Fersenbereich

S5

II

wie S4, zusätzlichDurchtrittsicherheit, profilierte Laufsohle

Erste Hilfe / Wärmflasche

ÖNORM Z 1020

Verbandskästen für Arbeitsstätten und Baustellen; Anforderungen, Inhalt Prüfung

lt. KFG § 102 Abs. 2

Verbandskasten für mehrspurige Kraftfahrzeuge gefüllt lt. KFG § 102 Abs. 2